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Für vier Pferde endete die Olympiatortour nach Peking frühzeitig. Bevor das Einzelfinale der Springreiter stattfand, wurde man bei Dopingkontrollen bei vier Tieren fündig: Alle vier Pferde wiesen bei der A-Probe die verbotene Substanz Capsaicin auf, ein Medikament das aus der Chilischote gewonnen wird. Auch wenn die B-Probe (die Probe mit Urin/Blut wird auf zwei Flaschen verteilt, die B-Flasche bleibt mehrere Tage unter Verschluss)noch nicht vorliegt, ist das Vertrauen darauf, dass sich die deutsche Reiterequipe nach dem Desaster von Athen bessern würde, dahin.
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Wie durch heile Werbeversprechungen Verbraucher getäuscht werden sollen |
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Wir gehen mit gutem Beispiel voran“, „bei unseren Lieferanten gilt die Null-Toleranz Grenze“ – mit solchen Werbeversprechungen ging letzte Woche eine bekannte Fastfood-Kette an die Öffentlichkeit. Klingt alles super, doch bei genauerem Hinsehen fällt auf, dass hier wohl der Verbraucher getäuscht werden soll. So wurde in der Pressemitteilung auch vollmundig darauf hingewiesen, dass die angebotenen Hähnchen zuvor nicht in einem Käfig gehalten worden sind.
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Viele Vierbeiner kommen regelmäßig in den Genuss einer so genannten Aufbauspritze durch ihren Haustierarzt. Doch was steckt da eigentlich dahinter?
Frau Dr. Tina Hölscher, Tierärztin der aktion tier e.V., klärt Tierhalter auf: „Die viel gewünschte Aufbauspritze gibt es gar nicht! Dahinter verbergen sich entweder Vitaminpräparate, Cortisonspritzen oder Medikamente, die das Immunsystem ankurbeln sollen.“
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Agamen vor der aktion tier - Wildtierstation ausgesetzt |
Am frühen Dienstagmorgen fand ein Mitarbeiter der Wildtier- und Artenschutzstation zum Dienstbeginn einen Karton mit der Aufschrift „Agamen“ vor dem Tor der aktion tier - Wildtierstation. Vorsichtig öffnete Stationsleiter und Tierarzt Dr. Florian Brandes den Karton und musste feststellen, dass Unbekannte ein Pärchen Siedleragamen (Agama agama) ausgesetzt hatten. „Die Tiere sind schlecht genährt und dem Männchen fehlt ein Stück des Schwanzes. Leider ist das nicht der erste Fall, in dem Tiere illegal vor der Wildtierstation ausgesetzt wurden.“, erklärt Dr. Brandes. Da dieses Verhalten einen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz darstellt, werden solche Fälle grundsätzlich zur Anzeige gebracht.
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Nandus in Norddeutschland heimisch |
Tierschützer warnen vor unverantwortlicher Exotenhaltung
Vor acht Jahren entliefen nur sechs Nandus einem Züchter in Schleswig-Holstein. Mittlerweile haben sich die Laufvögel aus Südamerika als Brutkolonie in freier Wildbahn etabliert. Bei einer aktuellen Untersuchung in Norddeutschland wurden auf nur 80 Quadratkilometer 30 erwachsene Tiere gezählt. Welche Folgen das für die heimische Tier- und Pflanzenwelt hat ist noch nicht abzusehen. Die Tierschutzvereine aktion tier e.V. und animal public e.V. warnen vor den oft unterschätzten Risiken der Exotenhaltung.
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