Startseite
 
Spenden
Hauptmenue
Startseite
Über uns
Öffnungszeiten
Tiervermittlung
Fundtiere
Entlaufen
Patentiere
Tierschicksale
- - - - - - - - - - - - - - - - -
Spenden
Sponsoren
Mitgliedschaft
Kontakt
Impressum
Suchen
Mitgliederbereich





Passwort vergessen?
Besucherstatistik
Heute113
Gestern194
Woche761
Monat3140
Gesamt672111

(C) Fliesenstadt
Wer ist online
So finden Sie uns
Startadresse:


Ziel
Tierheim Tirschenreuth
Nachts, wenn der Marder kommt PDF Drucken E-Mail
Der Steinmarder lebt im Gegensatz zum Baummarder gerne in der Nähe menschlicher Siedlungen. Seine Anpassungsfähigkeit an menschliche Zivilisation hat ihm mittlerweile auch die Bezeichnung Hausmarder eingebracht. Den Tag in Speichern oder Heuböden verschlafend, geht er nachts auf Raub nach Mäusen, Ratten und Wildkaninchen oder bodenbrütenden Vögeln. Im Spätsommer nascht er auch gerne am süßen Obst.
Durch seine Vorliebe in den Motorraum von Autos, die noch Restwärme abgeben, einzudringen und dort alle möglichen Kabel, Schläuche oder Leitungen anzubeißen oder gar durchzunagen hat er sich ziemlich unbeliebt gemacht.

Besonders  im Juli und August, wenn die Ranz, d.h. die Paarungszeit des Marders beginnt, kann es zu Schäden an Automobilen kommen. Die nachtaktiven Nager sind in dieser Phase besonders aggressiv.  Gefährdet sind PKWs, die in Gebieten parken, in denen männliche Nebenbuhler ihre Duftmarken bereits an den Fahrzeugen setzen konnten.

In blinder Wut attackiert der Marder mit seinen spitzen Zähnen alle möglichen Schläuche des markierten Motorraumes.

Judith Brettmeister von der aktion tier – Geschäftsstelle in München weist darauf hin, dass man in diesen beiden Monaten vor Fahrbeginn darauf achten soll, ob Kabelteile herumliegen oder ausgelaufene Flüssigkeit  zu sehen ist. Wer glaubt, der Motorraum seines Fahrzeuges ist bereits von einem Marder mit dessen Duftnote versehen worden, dem hilft nur noch eine Motorwäsche. Geschützt sind Fahrzeuge, die in Garagen geparkt werden, in die die kleinen Tierchen nicht eindringen können.

Um den Marder zu Vergrämen werden oft Geräte verwendet, die Ultraschallwellen aussenden. Für Menschen nicht zu hören, geben sie einen für die Tiere äußerst unangenehmen Ton ab. Auch elektrische Geräte, die wie Weidezäune arbeiten, also dem Marder harmlose Stromschläge geben, können eine gewisse Vorsorge vor Marderbissen im Motorraum bringen. Von den Werkstätten werden auch spezielle Ummantelungen aus Hartkunststoff angeboten, mit denen man Zünd- und Elektrokabel schützen kann. Viele schwören auch auf ein Gitter, meist im Holzrahmen angebracht, die man unter das abgestellte Kfz schiebt und hoffentlich nicht vergisst, am nächsten Tag wieder zu entfernen.

„Dagegen“, führt Judith Brettmeister aus, „ sind Hausmittelchen, wie Diesel, Hundehaare oder Klosteine in ihrer Wirksamkeit äußerst zweifelhaft“.

Die Tierschutzorganisation aktion tier – menschen für tiere e.V. ist mit 210.000 Mitgliedern und 200 Kooperationspartnern eine der größten Tier- und Artenschutzorganisationen Deutschlands.

Weitere Informationen bei:
Judith Brettmeister, aktion tier - Geschäftsstelle München, Tel.: 089 – 75 969 252 ( Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, du musst Javascript aktivieren, damit du sie sehen kannst ).

aktion tier – menschen für tiere e.V.

Pressestelle
Kaiserdamm 97
14057 Berlin

Tel.: 030-301038-33
Fax: 030-301038-34
www.aktiontier.org
Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, du musst Javascript aktivieren, damit du sie sehen kannst


 
< Zurück   Weiter >