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Tierschicksale
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BARA

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Ich hatte doch nur Hunger

Ein Bericht von Tierheimleiterin Daniela Riedl

Es ist unglaublich wie niedrig die Hemmschwelle bei Gewalt gegen Tiere ist. Bara hat so wunderschöne Kulleraugen, die so treuherzig schauen können, dass einem dabei das Herz weh tut, wenn man daran denkt, was diese hübsche ca. 2jährige Mischlingshündin bereits erlebt hat.

Wahrscheinlich waren die ehemaligen Besitzer von Bara ihrer überdrüssig und setzen sie kurzerhand aus. Völlig normal, dass das Tier nach langem Umherirren verstört war und auch Nahrung brauchte. Das Vertrauen in die Menschheit hatte sie schon verloren, dennoch versuchte sie sich etwas „Essbares“ zu erbetteln. Einfach nur die falschen Leute oder ist die Menschheit so grausam? Irgendjemand schlug und trat nach der armen Bara, die – total geschockt über die Handlung dieses Menschen – nicht schnell genug reagierte als sich ein Auto näherte und die Hündin auch noch anfuhr.

Gott sei Dank gab es doch noch einen Tierfreund, der sofort reagierte als er das schwerverletzte Tier sah. Die Fahrt zum Tierarzt begann. Wochenlang befand sich Bara in tierärztlicher Behandlung, doch ihr rechtes Hinterbein ließ sich nicht retten und musste bis zum Knie amputiert werden. Anschließend kam Bara leider wieder in die falschen Hände. Die Leute kamen mit der verstörten Hündin nicht zurecht und brachten sie daher in einem Kellerraum unter. Als dies einer Tierfreundin bekannt wurde, holte sie das total verängstigte Tier von dort ab. Aber wohin mit ihr? Selbst konnte sie die Hündin nicht behalten.

Nachdem sie einmal zu Besuch in Tirschenreuth gewesen war, bei dem sie sich auch das Tirschenreuther Tierheim ansah und von dem kleinen Tierheim mit familiärer Atmosphäre begeistert war, fiel ihre Wahl auf das Tierheim Tirschenreuth. Als wir von der Leidensgeschichte dieses Hundes hörten, konnten wir als Tierschützer nicht anders handeln, als Bara aufzunehmen.

Tagelang saß sie nur in ihrer Transportbox, kam nur nachts heraus, wenn es dunkel war. Nach Wochen voller Fürsorge und Liebe, ließ sie sich erstmals streicheln. Nach ca. fünf Wochen tollte sie bereits mit den anderen Hunden im Hof. Man merkt ihre Behinderung kaum, sie flitzt wie ein Wirbelwind durch die Gegend. Streicheln darf sie derzeit jedoch noch immer nur unsere Tierheimleiterin.

Wir sind uns alle sicher, dass Bara auf dem besten Weg ist, wieder Vertrauen zu den Menschen zu finden und irgendwann dürfen wir sie bestimmt alle streicheln und verwöhnen.