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Ein großer Tag für die Robben und den Tierschutz PDF Drucken E-Mail
Am 05.05.09 hat das EU-Parlament (endlich) ein Handelsverbot für Robbenprodukte für alle 27 Mitgliedsstaaten erlassen. Damit kann das Verbot noch rechtszeitig Einfluss auf die Festlegung der Fangquoten vor der Eröffnung der nächsten Jagdsaison im März 2010 nehmen. Europa fällt dann als ein Importland für Robbenprodukte aus.
Ausgenommen sind Robbenprodukte, die aus der traditionellen Jagd der Inuits stammen.
Die EU-Kommission geht davon, dass jährlich 900 000 Robben in Kanada, Grönland und Namibia zur Jagd freigegeben werden. Das könnte sich nun drastisch ändern, vielleicht könnte dieser Erlass des EU-Parlaments sogar das Aus der Robbenjagd in Kanada bedeuten.

Seit Jahrzehnten versuchen Tierschutzorganisationen dem alljährlich wiederkehrenden blutigen Schlachtfest auf dem Eis ein Ende zu bereiten. Die Robben werden von den Jägern entweder brutal mit einem Haken niedergeknüppelt oder angeschossen. Die angeschossenen Tiere flüchten häufig ins Wasser und ertrinken dort jämmerlich. Die Robben, denen mit dem Haken der Schädel zertrümmert wurde, leben zum Teil noch, wenn ihnen das Fell über die Ohren gezogen wird.

Nun scheint der Schutz der Robben in greifbare Nähe gerückt zu sein. Europa gilt nämlich in der Vermarktung der Robbenprodukte, vor allem in der Veredelung zu kostbaren Pelzmänteln und Accessoires, als einer der größten Handelspartner Kanadas. Etwa 50 % der aus dieser Schlachtorgie gewonnen Robbenfelle exportierte Kanada bislang nach Europa.

Da die USA sich bereits 1972 für ein Importverbot kanadische Robbenprodukte ausgesprochen haben und die Niederlande und Belgien es der USA gleich taten, bleiben den Kanadiern in Zukunft nur noch die Märkte in Norwegen, Russland und China.

Würden die Kanadier bei ihren bisherigen festgelegten Fangquoten bleiben, würde ein erhebliches Überangebot an Robbenfellen am Markt herrschen, das den Preis für Robbenfelle in den Keller fallen lassen würde. Bereits in den letzten Jahren fielen die Preise von 40 € pro Fell auf jetzt etwa 9 €.

Jetzt rächt es sich, dass die kanadische Regierung nicht früher auf die weltweiten Proteste von Tierschützern und auch teilweise von Regierungen anderer Staaten reagiert hat. Für die Robbenjäger sind keine beruflichen Alternativen zu ihrem blutigen Geschäft wirksam geworden, obwohl dies seit langem gefordert wurde. Jetzt kann das eintreten, wovor sich die Verantwortlichen in Kanada mit der sturen Aufrechterhaltung dieser brutalen Jagd immer schützen wollten. Sie sicherten sich damit die Zustimmung der Teile der Bevölkerung, die von diesen blutigen Szenen lebten. Aber das Mitleid hierfür hält sich bei den Tierschützern in Grenzen.

Judith Brettmeister von der aktion tier – Geschäftsstelle München freut sich sehr über diesen Beschluss: „Die Erleichterung, dass in naher Zukunft diese Gräueljagden auf Robbenbabys wohl unterbleiben werden, überwiegt bei weitem. Diese Entscheidung des EU-Parlaments könnte für viele EU-Skeptiker, die insbesondere auch in diesem politischen Raum eine Trägheit bei Entscheidungen zugunsten des Tierschutzes feststellen mussten, ein positives Signal für die Motivation zur Beteiligung an der Europawahl sein“.   

Die Tierschutzorganisation aktion tier – menschen für tiere e.V. ist mit 210.000 Mitgliedern und 180 Kooperationspartnern eine der größten Tier- und Artenschutzorganisationen Deutschlands.

Weitere Informationen bei:

Judith Brettmeister, aktion tier–Geschäftsstelle München, Tel.: 089 – 75 969 252 ( Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, du musst Javascript aktivieren, damit du sie sehen kannst ).

aktion tier – menschen für tiere e.V.

Pressestelle
Kaiserdamm 97
14057 Berlin

Tel.: 030-301038-33
Fax: 030-301038-34
www.aktiontier.org
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