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Barbarisches Volksfest PDF Drucken E-Mail
Tordessillas ist eine kleine spanische Stadt mit ca. 8.690 Einwohnern am Duero, in der Region Kastilien-León. Jedes Jahr, am zweiten Dienstag im September findet in Tordessillas die Toro de la Vega statt. Bei diesem spanischen „Volksfest“, das Turnier genannt wird, handelt es sich eigentlich nicht um ein Fest, sondern um ein abartiges Schauspiel, bei dem ein Stier in grausamster Art und Weise getötet wird. Das Turnier wird im mittelalterlichen Stil durchgeführt. Hunderte, meist betrunkene Männer, jagen den Stier, sobald er die Brücke über den Fluss Duero überquert hat, mit langen Lanzen, die mit 33cm langen Spitzen versehen sind, durch die Straßen, über Felder und Wiesen.  Jenem, dem der erste Lanzenstich gelungen ist, darf dann auch den letzten ausführen. Da Stiere über eine robuste Natur verfügen, kann es Stunden dauern, bis das gequälte Tier tödlich verletzt zu Boden geht.

Verbrämt wird das ganze tierquälerische Spektakel damit, dass die Verantwortlichen sich auf Traditionen berufen und dieses Gemetzel als einen gleichwertigen Kampf zwischen Intelligenz und Wildheit bezeichnen. Das ist Sarkasmus pur. Wo bleibt die Intelligenz der wildgewordenen Männerhorde und wo ist die „Gleichwertigkeit“ des Kampfes, wenn diese meist an- oder betrunkenen Männer auf ein Tier, welches sich unter Schmerzen und Qualen windet, aus relativ sicherer Entfernung permanent einstechen.

Genauso widersinnig ist die Feststellung, dass der Stier begnadigt werden kann, wenn er es schafft, einen bestimmten Punkt im Gelände zu erreichen. Nur weiß der Stier natürlich nicht, wo sich dieser Ort befindet, an dem er sich in Sicherheit bringen könnte. Erzählt wird, dass es einige Tiere geschafft hätten dort anzukommen, nur leider erlagen sie dann trotzdem an den ihnen bereits zugefügten schweren Verletzungen.

Dieses brutale Schauspiel wird zu Ehren der Hl. Jungfrau de la Pena abgehalten und der abgetrennte Schwanz des erlegten Stieres wird ihr als Opfergabe dargebracht.

Trotz jahrelanger Proteste von Tierschützern findet diese Barbarei auch heuer wieder statt. Die spanische Regierung stuft dieses verabscheuungswürdige Spektakel als touristische Attraktion ein und die Landesregierung Kastiliens hält wegen des Festhaltens an Traditionen die jährliche Aufführung für gerechtfertigt.   

Judith Brettmeister von der aktion tier – Geschäftsstelle münchen bittet alle Touristen die sich in dieser Gegend aufhalten, diesem Spektakel fern zu bleiben. Nur wenn auf längere Sicht die Touristen ausbleiben, wird sich dieser Irrsinn von selbst erledigen. Weiter richtet aktion tier die Bitte an die Daheimgebliebenen, sich mit Protestschreiben an das Spanische Generalkonsulat  in Berlin zu wenden, um kund zu tun, dass man dieses Gemetzel, welches den herkömmlichen Stierkampf in Spanien an Grausamkeit noch übertrifft, verabscheuungswürdig findet.

Die Tierschutzorganisation aktion tier – menschen für tiere e.V. ist mit 210.000 Mitgliedern und 200 Kooperationspartnern eine der größten Tier- und Artenschutzorganisationen Deutschlands.

Weitere Informationen bei:
Judith Brettmeister, aktion tier - Geschäftsstelle München, Tel.: 089 – 75 969 252 ( Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, du musst Javascript aktivieren, damit du sie sehen kannst )

aktion tier – menschen für tiere e.V.

Pressestelle
Kaiserdamm 97
14057 Berlin

Tel.: 030-301038-33
Fax: 030-301038-34
www.aktiontier.org
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