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Tierheim Tirschenreuth
Mit Chilischoten zu Gold PDF Drucken E-Mail
Für vier Pferde endete die Olympiatortour nach Peking frühzeitig. Bevor das Einzelfinale der Springreiter stattfand, wurde man bei Dopingkontrollen bei vier Tieren fündig: Alle vier Pferde wiesen bei der A-Probe die verbotene Substanz Capsaicin auf, ein Medikament das aus der Chilischote gewonnen wird. Auch wenn die B-Probe (die Probe mit Urin/Blut wird auf zwei Flaschen verteilt, die B-Flasche bleibt mehrere Tage unter Verschluss)noch nicht vorliegt, ist das Vertrauen darauf, dass sich die deutsche Reiterequipe nach dem Desaster von Athen bessern würde, dahin. Capsaicin wird herkömmlich als Salbe aufgetragen um die Durchblutung zu fördern oder um Schmerzen zu nehmen. Im Pferdesport allerdings wird die Paste von einigen schwarzen Schafen in der Pferdesportszene auf die Röhrenbeine des Pferdes geschmiert, um die Empfindlichkeit der Beine zu steigern.

Judith Brettmeister von der Geschäftsstelle aktion tier – münchen erläutert: “So werden im Training die Pferde über lange, flache Hindernisse geritten, damit der Huf an das Hindernis anschlägt. Durch die großen Schmerzen, die das Tier dabei erleidet, wird es beim nächsten Mal die Beine höher nehmen.“

Wie der vorliegende Fall zeigt, werden von Einzelnen diese Methoden - die Hypersensibilisierung der Pferdebeine -  selbst bei großen Wettkämpfen angewendet, hoffend darauf, dass man der Wettkampfleitung entkommt.

Tierschützer mutmaßen schon seit langem, dass viele Trainer und Aktive im Pferdesport unseriöse und tierquälerische Methoden beim Training und bei Wettkämpfen mit Pferden angewendet werden.

Doping bei Pferden ist doppelt unmoralisch, weil das Tier überhaupt keine Wahl hat zu entscheiden und bis über seine Leistungsgrenzen hinaus ausgebeutet wird.

Nach §3 des Tierschutzgesetzes Nr.1b ist es verboten „an einem Tier im Training oder bei sportlichen Wettkämpfen…Maßnahmen, die mit erheblichen Schmerzen, Leiden oder Schäden verbunden sind und die die Leistungsfähigkeit von Tieren beeinflussen können sowie an einem Tier bei sportlichen Wettkämpfen… Dopingmittel anzuwenden.“

Selbst wenn es sich bei günstiger Annahme „nur“ um eine Schmerzbehandlung gehandelt haben soll, stellt sich die Frage, weshalb ein Springpferd welches krank ist, Hochleistungssport ausüben muss.

„Die Reiterliche Vereinigung muss im vorliegenden Fall absolute Transparenz schaffen und vor allem einen Medikamenteneinsatz nur bei Behandlungsbedarf zum Wohle des Pferdes dulden“, fordert Judith Brettmeister von aktion tier.

Die Tierschutzorganisation aktion tier – menschen für tiere e.V. ist mit 210.000 Mitgliedern und 200 Kooperationspartnern eine der größten Tier- und Artenschutzorganisationen Deutschlands.

Weitere Informationen bei:
Judith Brettmeister, aktion tier - Geschäftsstelle München, Tel.: 089 – 75 969 252 ( Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, du musst Javascript aktivieren, damit du sie sehen kannst )

aktion tier – menschen für tiere e.V.

Pressestelle

Kaiserdamm 97

14057 Berlin
Tel.: 030-301038-33
Fax: 030-301038-34
www.aktiontier.org
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