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Nandus in Norddeutschland heimisch PDF Drucken E-Mail
Tierschützer warnen vor unverantwortlicher Exotenhaltung

Vor acht Jahren entliefen nur sechs Nandus einem Züchter in Schleswig-Holstein. Mittlerweile haben sich die Laufvögel aus Südamerika als Brutkolonie in freier Wildbahn etabliert. Bei einer aktuellen Untersuchung in Norddeutschland wurden auf nur 80 Quadratkilometer 30 erwachsene Tiere gezählt. Welche Folgen das für die heimische Tier- und Pflanzenwelt hat ist noch nicht abzusehen. Die Tierschutzvereine aktion tier e.V. und animal public e.V. warnen vor den oft unterschätzten Risiken der Exotenhaltung.



In Deutschland sind bislang 163 Vögel und 22 Säugetier Neozoenarten bekannt. Neozoen, das heißt Tierarten die von Menschen in andere Gebiete eingeführt worden sind und sich dort fest etabliert haben, wie jetzt anscheinend die Nandus in Norddeutschland. Das ist aus Sicht des Tier- und Artenschutzes nicht unproblematisch, Judith Brettmeister von aktion tier e.V.

Die Verbreitung eingeschleppter Tierarten gilt mittlerweile nach der Zerstörung von Lebensräumen als zweitwichtigste Ursache des weltweiten Artensterbens.

- Geschäftsstelle München warnt: „Eingeschleppte Arten können verschiedene Probleme verursachen, wie die Gefährdung oder Verdrängung einheimischer Arten, Veränderung des heimischen Ökosystems, Einschleppung von Krankheiten und gebietsfremden Parasiten.“  


Die Neozoen stammen häufig von ausgesetzten oder entlaufenen Tieren aus privater oder gewerblicher Exotenhaltung ab. So bevölkern mittlerweile Rotwangenschmuckschildkröten die heimischen Gewässer und Halsbandsittiche zahlreiche Parkanlagen entlang des Rheins. Laura Zimprich, Sprecherin des Vereins animal public warnt: „Die Haltung von Exoten und die Bandbreite der gehaltenen Tiere nimmt in den letzten Jahren massiv zu.“


Derzeit wird z.B. auf Rügen der Bau eines Parks mit freilaufenden Affen geplant.

 
Die Tierschützer fordern von Politikern und Behörden die Problematik der Neozoen ernst zu nehmen und vorausschauend zu handeln. Judith Brettmeister von aktion tier e.V.:

Die Tierschutzorganisation aktion tier – menschen für tiere e.V. ist mit 210.000 Mitgliedern und 200 Kooperationspartnern eine der größten Tier- und Artenschutzorganisationen Deutschlands.

 Weitere Informationen bei:
Laura Zimprich, animal public e.V., Tel.: 0211-56949730 ( Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, du musst Javascript aktivieren, damit du sie sehen kannst ).

aktion tier – menschen für tiere e.V.
Pressestelle
Kaiserdamm 97

14057 Berlin

Tel.: 030-301038-33
Fax: 030-301038-34
www.aktiontier.org

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„Tierhaltungen, die die Gefahr bergen, dass Exoten ausbrechen sollten nicht genehmigt werden.“

 
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